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Geschichte der Spindlermühle


Spindlermühle ist der bekannteste Gebirgsmittelpunkt in Tschechien, aber selten jemand weiß, dass der Name dieser Stadt fast zufällig enstanden ist. Man es hat nur wenig gereicht und wir konnten nach Hollmanns - oder Spaltebauden, Kraus - oder Spindelmühle oder höchstwahrscheinlich nach Stadt St. Peter fahren. Aber Wienere und später Prager Beamten haben unabsichtlich anders entschieden.

Das Oberelbetal war erst im 16. Jahrhundert bei Mineral- und Holzförderung dauernd besiedelt. Vielleicht nur Ort mit dichterem Vorbau hat noch früher entstanden – und zwar Ortschaft genannt St. Peter, wo man schon vom Jahr 1516 geschürft hat. Auf anderen Orten, die Holzhändler gegründet haben, waren nur ein paar Hütten. St. Peter und Weilern haben unter Oberteil der Stadt Vrchlabí (Hohenelbe) gehört. An dem Zusammenfluss der Elbe und St. Petersbach hat Familie des Holzhändlers Hollmann ein Waldstück ausgerodet und später auf Wiesenenklave verändert. Im 1784 waren hier nur 5 Hütte, eine Mühle und ein Hegerhaus. Klein Ortschaft war aber nicht nach seinen Begründern genannt, wie im Riesengebirge geläufig war, der hat damals Spalte Bauden geheißen. Vielleicht demgemäss, dass Holzhändler täglich eine Spalte (Wort von Deutsch) als Deputat gekriegt haben. Mühle mit Antrieb war an der Elbe im 1734 gebaut. Angeblich war die hierher von St. Peter übertragen. Man kann leider schon nicht feststellen, ob die Familie Spindler die Mühle schon im Ursprungsplatz oder erst in Spalte Bauden besitzt hat.

Spindlers waren einst Bergmänner oder Holzhändler und haben zusammen mit Hollmanns, Erlebachs, Adolfs, Bradlers uns Krauses zu den ersten Ansiedlern hiesigen Randes gehören. Die Übertragung der Mühle war die erste, aber von weiten nicht die letzte Schwächung St. Peters im Vorteil der Spalte Bauden. Das hat nicht nur Beendigung der Silber-, Kupfer- und Arsenförderung unter Ziegenrücken mitgebracht, aber es hat auch günstigere Terrains- und Klimabedingungen in der breiten Flußau Elbe bedeutet. Der maßgebende Augenblick für Gemeindeentstehung ist Kirchebau geschehen. Der österreichische Kaiser Josef II. hat die Menge der Klöster aufgehoben, aber vom gewonnenen Geld hat er vielen entlegenen Orten zur eigenen Kirche und geistigen Verwaltung geholfen.

Wenn örtliche Bergbewohner erfahren haben, dass die benachbarter Ortschaft Velka Upa (Grossaupau) und sogar auch Mala Upa (Kleinaupau) schon eigene Kirche bekommt haben, sind die im 1784 in der Mühle, die ursprünglich bei Spindlers ausgebaut war, zusammen gekommen, damit die dem Kaiser untertänige Bitte verfasst konnten und persönlich in Wien die übergeben. Weil die keine Genehmigung bekamen, haben sich Häusler Karel Hollmann von St. Peter und Müller Josef Kraus von der Spalte Bauden im 1787 mit den Urkunden wieder nach Wien begeben. Die Reise war leider wieder nicht erfolgreich. Erst nach Tod des Kaisers Josef II. haben die Bergbewohner für dritte Mal erfordert und der neue Kaiser Franz I. ist ihnen endlich willgefahren. Am 13. Juli 1793 hat er eine Patenturkunde erlasst, die hat Kirchenbau und Pfarrsprengelbegründung bewilligt. Weil alle drei Bitten in der Mühle, die „Spindlers“ – oder, und oft verkürzt „Spindel“ – genannt war und keine andere Rückadresse in den Forderungen angeschrieben war, war der Kaisererlass für Ortschaft Spindlermühle ausgestellt. Dadurch hat die entstehende Ortschaft den Name, der ist ihr schon geblieben, bekommen. Noch im Jahre 1793 bauten die Siedlere eine neue Holzkirche aus und die Gottesdienste waren hierher aus dem St. Peter übertragen. Die St.Peterskapelle, die schon innerhalb 17. Jahrhundert von Rudolph von Morzin gegründet war, haben später die Siedlere sogar auch abgerissen.

Die große, gemauerte St. Peterskirche war in 1807 geweiht und bis zu heute ist ohne größeren Änderungen geblieben. Einzigem Denkmal für ehemalige Peterskapelle ist nur ein aus den Bildern mit St. Peter – vielleicht ist es das Exemplar, das jetzt hängt linkerhand der Hauptaltäre. Die Kirche ist täglich geöffnet, aber Sie können das Interier wegen der Gefahrlosigkeit der historischen Merkwürdigkeiten nur durch das Gatterwerk in die Hinterteile das Kirchenschiff anschauen.

Weitere erhebliche Etappe in Vorkriegshistorie der Stadt ist Baden-Ära. Nicht nur ein Luftbadensstatut, gute Dienste und Prozeduren, sondern auch ideale, ausreichend belüftete Stadtstellung sehr wirksam gut taten mit der Rekonvaleszenz nach den schweren Lungenkranken, Typhus, Lungenentzündung und Brustfellentzündung, nach chronischen Gelenk-, und Muskelrheuma, mit der Heilung der Neurokranken, Atmungskranken, Verdauungsstörungen usw.

Der tschechische Ortsname entwickelte sich bisschen stolprig:

Im Jahre 1842 waren alle Gründstücke und Liegenschaften in Katastermappe eingezeichnet. Damit, am ersten ganz amtlich, die neue deutsche Name „Spindelmühle“ (von Kaiserbeamten zugeteilte) verwendet, die Geodäten – durch die Nichtkenntnis der Sache – umsetzten als „Vøetenný“ oder „Vøetenský Mlýn“ (Spindel-Mühle) – gingen aus dem Fakt, das deutsche Wort „Spindel“ ist tschechisch „Vøeteno“. Erstaunlicherweise, diese Knechtischumsetzung kam in den Amtdokumenten und wurde Offizialnamen dieser Ort, entstanden auch den Poststempeln Vøetenský Mlýn – Spindelmühle. Bis im 1922 studierte und beschrieb diese Sache Regionskenner Jindøich Ambrož, Schriftführer Riesengebirgsgauverband des Tschechentourristklubs. Auf seinen Antrag übernannt die Prager Innerministerium, mit dem Erlass aus 23. 6. 1923, die Gemeinde auf "Špindlerùv Mlýn – Spindlermühle“. Drei Jahrhunderte dauernder Prozess war endlich wieder von den Beamten geschlossen.

Es ist auch interessant, dass noch in die Zeit, wenn Jindøich Ambrož vorbereitete die Namenbearbeitung, viele Gebirgsbewohnern – vor allem alte Oberleute aus der Umgebung der Hohenelbe – gebrauchten Name St. Peter für die ganze Ortschaft. So tief war eine von ältesten Riesengebirgenamen gewurzelt.

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